Im neuen Jahr wird es besser werden!

Liebe Fehraltorferinnen Liebe Fehraltorfer Liebe Gäste

Es freut mich sehr, dass ich zusammen mit dem Gemeinderat wiederum Ihr Gastgeber an unserem traditionellen Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle "Heiget" sein darf. Schon zum dritten Mal durften wir Ihnen einen ausgiebigen Brunch offerieren; man kann schon fast von einer Tradition reden.

In meiner letzten Neujahrsansprache habe ich auf die Chancen von Krisen hingewiesen. Wo Altes wegfällt, entsteht Neues. Vor allem im Bereich der umweltschonenden Gebiete entstehen neue Arbeitsplätze. Die Suche nach sauberer Energie kostet zurzeit noch viel, und trotzdem müssen wir uns von der Öl- und Kohleabhängigkeit sowie eventuell auch von der Atomkraft lösen. Dieser Weg ist zwar steinig, beschwerlich und noch nicht in allen Belangen ökonomisch sinnvoll, trotzdem haben wir keine Alternative dazu. In der ganzen Menschheitsgeschichte hiess es schon immer: "Not macht erfinderisch!"

Das Jahr 2009 kann ich wie folgt zusammenfassen: Das Bankgeheimnis ist fast über Nacht gefallen. Panikartig hat der Bundesrat auf massiven äusseren Druck hin diese jahrzehntelange Schweizer Tradition aufgegeben. Die Wirtschaftskrise hat leider auch ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Arbeitslosenquote in unserer Gemeinde liegt bei über 4%. Gemäss den Aussagen der Fachleute wird sich diese Quote bis zum nächsten Herbst noch auf über 5% erhöhen; hinter diesen Zahlen sind viele Einzelschicksale. Familienväter oder alleinerziehende Mütter, die Angst vor der Zukunft haben, Angst davor, allenfalls in die Sozialhilfe abzugleiten, aber auch Jugendliche, die auf ihre Chance im Arbeitsmarkt warten. All diesen Leuten sage ich: "Gäbed d'Hofnig nöd uf, es chunt scho wieder guet." Auf Gemeindeebene haben wir einige wichtige Projekte lanciert. Eines davon ist das Projekt Kindertagesstätte. Dank Zusage der reformierten Stimmberechtigten zum neuen Kirchgemeinde- und Gemeinschaftszentrum kann die Politische Gemeinde die in der Zentrumsplanung aufgezeigten Projekte angehen; ein wichtiger Schritt für unser Dorf. Die Einführung des E-Voting-Systems bewährte sich, und rund 30% der Stimmberechtigten machen von dieser Möglichkeit Gebrauch; auch ich bin unter die "E-Voter" gegangen.

Einen neuen Jahreswechsel vor Augen, geraten wir doch regelmässig in eine "philosophische" Stimmung. Wenn sich Weihnachten nähert und sich die Gewissheit verdichtet, dass wir uns allmählich von einem Jahr verabschieden müssen, führen wir gerne Gespräche über die Zeit. Meistens sind solche Gespräche von der Klage darüber dominiert, wie rasch doch die Zeit vergeht und wie sehr sie uns entgleitet. Wir jammern darüber, keine oder jedenfalls zu wenig Zeit zu haben, und wünschen uns, mehr Zeit zur Verfügung zu haben. In einem eigenartigen Missverhältnis zu unserem solcherart bekundeten Zeitmangel steht die Leistung unseres Gedächtnisses. Während uns Zeit erklärtermassen an allen Ecken und Enden fehlt, versagt unser Gedächtnis nämlich schon nach relativ kurzer Zeit, wie beispielsweise der Frist von einem Jahr. Obwohl wir uns mehr Zeit wünschen, kann unser Gedächtnis schon die Zeit, welche wir tatsächlich haben, schlecht verwalten. Oder wie erklären Sie sich die Tatsache, dass wir uns oft schon nach einer Woche schlecht erinnern, was wir am vorigen Mittwochnachmittag gemacht haben? Dass wir nicht mehr so genau wissen, wie wir uns vor einem Monat gefühlt haben? Und dass uns am Ende eines Jahres das, was uns zum Jahresbeginn beschäftigt hat, nur noch ziemlich verschwommen bewusst ist?

Die Lage an den Börsen hat sich wieder etwas beruhigt. Die Kurse sind gestiegen, und an der Wall Street sowie an anderen Börsenplätzen knallen schon wieder die Korken der teuren Champagnerflaschen, wenn auf die neuen Rekordboni angestossen wird. Da scheint mir, dass mich mein Gedächtnis doch recht schnell im Stich gelassen hat. Sind da nicht einmal viele staatliche Unterstützungen für die Banken geflossen, um zu verhindern, dass das ganze Finanzsystem zusammenbricht, weil verantwortungslose Banker mit ihrer Kasinomentalität nicht mehr gewusst haben, was sie angestellt haben...???

Zur ganz grossen Krise wie in den 30er-Jahren ist es zum Glück nicht gekommen. Es kommen aber immer mehr Einzelteile des Puzzles zum Vorschein die belegen, dass wir sehr, sehr nahe daran vorbeigesegelt sind. Einzelnen mutigen Persönlichkeiten, die rasch und besonnen gehandelt haben ist es zu verdanken, dass wir in diesem Jahr wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren werden. Interessanterweise findet man die Namen dieser Leute nicht auf den Bestverdienerlisten. Auch die Verantwortlichen unserer Nationalbank sind in den entscheidenden Stunden über sich hinausgewachsen. Mit Philipp Hildebrand bekommt sie 2010 einen jungen, blitzgescheiten und rhetorisch brillanten Präsidenten. Er ist der Prototyp eines Schweizer Bankers der neuen Generation, mit hoher persönlicher Glaubwürdigkeit und weltweit exzellent vernetzt – ein idealer Repräsentant eines zeitgemässen, sich an hohen fachlichen und ethischen Standards orientierenden Bankenplatzes Schweiz. Eines können wir aus der Krise für unser Land mitnehmen: Die Schweiz ist besser als die übrigen Länder in Europa aufgestellt und bereit für den kommenden Wirtschaftszyklus.

Im letzten Jahr haben die Stimmberechtigten auch die Minarettinitiative angenommen, in unserer Gemeinde mit 62% Ja-Stimmen-Anteil. Sind deshalb die meisten Fehraltorfer gegen Ausländer? Sind wir nun plötzlich eine ausländerfeindliche Gemeinde geworden? Nein, das ist nicht so. Das demokratisch eindeutige Ergebnis muss aber auch von denen akzeptiert werden, die sofort die europäische Menschenrechtskonvention aufrufen wollten. Es ist ein Ausdruck von Verzweiflung über die grosse Zuwanderung in unserem Land. Verzweiflung auch wegen der vielen Kultureinflüsse, welche unsere eigene Schweizerkultur immer mehr zu verwässern drohen. Ausdruck über den Ärger, weil straffällige Ausländer von der Justiz oft mit Samthandschuhen angefasst werden. Unsere Bevölkerung hat lange Zeit diesem Treiben zugesehen und die Faust im Sack gemacht. Bei der Minarettinitiative haben die Stimmbürger den Politikern gezeigt, dass man jetzt genug hat und Lösungen erwartet; so interpretiere ich dieses Ergebnis.

Ein ganz spezieller Höhepunkt im letzten Jahr war aber das Dorffest. Zu den vielen Highlights dieses Anlasses zähle ich das Klassentreffen, den Umzug unserer Bauern durch das Festareal, das schöne Feuerwerk am Samstagabend und "de schnällscht Fehraltörfler" am Sonntag auf der Bahnhofstrasse. "Fehraltorf läbt" als Gesamtes ist ganz einfach "der Hammer" gewesen. Friedlich haben Jung und Alt, Gross und Klein zweieinhalb Tage in unserem Dorfkern gefeiert. Wir haben die Zeit vergessen, haben uns mit Nachbarn, Freunden, mit längst weggezogenen Nachbarn und ehemaligen Klassenkameraden unterhalten können, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben. Haben vielleicht beim "Bechern" gemerkt, dass der eine oder die andere ja ganz ein flotter Typ ist. Rundum ein gelungenes Fest, ein Highlight eben. Dank Sponsorenbeiträgen von über Fr. 90'000.00 haben viele Attraktionen, wie z.B. das Feuerwerk, gratis angeboten oder für einen kleinen Beitrag erlebt werden können. Darum nochmals allen Sponsoren ein ganz, ganz herzliches Dankeschön. "Fehraltorf läbt" hat aber auch der anwesenden Delegation unserer Partnergemeinde Stetten-Hechingen aus Deutschland ausserordentlich gefallen. Auch diese Art Begegnung trägt zu einem guten Verständnis bei. Dabei haben wir natürlich auch über die heiklen Themen wie den Steuerstreit oder den Nordanflug des Flughafens Zürich geredet.

Es hat im letzten Jahr aber auch sehr Erfreuliches im Sportbereich gegeben: Es macht wieder Spass, die alpinen Skirennen mitzuverfolgen; die Schweizer gewinnen wieder. Roger Federer ist und bleibt unser sympathischer Exportschlager. Er ist der beste Tennisspieler aller Zeiten und bleibt dabei schweizerisch bodenständig. Vom Stuhl gehauen hat mich aber unsere U17-Fussballmannschaft. Der Weltmeistertitel lässt für die Zukunft hoffen. Zu den Zeiten, wo die Schweizer Nati in diesem Jahr in Südafrika an der WM spielt, werde auch ich ganz bestimmt fleissig mitfiebern und im Freundes- und Bekanntenkreis die Spiele verfolgen. Vor 2 Jahren habe ich an dieser Stelle behauptet, die Schweiz werde Fussball-Europameister; da habe ich mich wohl verschätzt. Ich werde heute nicht behaupten, dass wir in Südafrika Weltmeister werden. Aber es nimmt mich schon wunder, wen wir im Final besiegen. Freude hat aber auch mit ihren hervorragenden Leistungen die Turnerin Ariella Käslin gemacht. Auch sie ist eine selbstbewusste Vertreterin einer neuen, aufstrebenden Generation.

Auch unser Dorf hat einige hervorragende Spitzensportler wie Nicole Hanselmann (Schweizermeisterin im Rad-Zeitfahren), Reto Schenkel (Rekordhalter in der 4 x 100-m-Staffel), die U21-Unihockeyspieler Simon Suter und Marc Werner, die Unihockeyspielerin Nadja Burkard (Teilnahme am Europacup) sowie Marlis Knill (mehrfache Teilnehmerin an den BMX-WM). Im Bereich Musik hat Fehraltorf mit Luis-Alberto Schneider (Violine-Meisterklassendiplom) eine junge aufstrebende Persönlichkeit. Ich freue mich für diese engagierten jungen Talente. Ich freue mich aber auch über alle, die – in welcher Art auch immer – an unserem Fehraltorfer Vereinsleben aktiv teilnehmen. Ob Sport oder Kultur, wichtig ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

In unserer Gemeinde hat es im vergangenen Jahr vier Gemeindeversammlungen gegeben. Wichtige Geschäfte sind aus meiner Sicht gewesen:

23. März 2009

- Zustimmung zum geänderten Gestaltungsplan Dorfkern. - Zustimmung zu den Liegenschaftengeschäften mit der Reformierten Kirche (Rückkauf des heutigen Kirchgemeindezentrums im alten Dorfschulhaus und Kauf der Landparzelle an der Hintergasse, wo die Gemeinde Alterswohnungen und eine Pflegewohnung errichten will).

8. Juni 2009

- Zustimmung zur Jahresrechnung 2008. 14. September 2009

- Zustimmung zu diversen Zweckverbandsstatuten, welche an die neuen Bestimmungen der Kantonsverfassung angepasst werden mussten.

7. Dezember 2009

- Der Steuerfuss bleibt bei 109% und damit in den Bezirken Pfäffikon und Hinwil am tiefsten; das Budget 2010 wurde genehmigt.

An den Urnenabstimmungen haben Sie der Teilrevision der Gemeindeordnung, der ARA-Sanierung sowie dem Vertrag über die Interkommunale Anstalt "Alters- und Pflegezentrum Rosengasse" zugestimmt. Die reformierten Stimmberechtigten haben zudem mit überwältigender Mehrheit dem Bau des neuen Kirchgemeinde- und Gemeinschaftzentrums grünes Licht erteilt.

Wiederum sind Sie den Anträgen des Gemeinderates gefolgt. Wir wissen diesen Vertrauensbeweis sehr zu schätzen.

Ausblick

Perspektiven in diesem Jahr, für unsere Zukunft. Ich möchte es mit einer kleinen Geschichte einleiten, die sich im alten China abgespielt haben soll:

"Ein Philosoph ist auf seiner Wanderschaft auf einen alten Mann getroffen, der in seinem Gemüsegarten gearbeitet hat. Zur Bewässerung seines Gartens hatte der Mann Gräben gezogen. Um die Gräben mit Wasser zu füllen, ist er selber in den Brunnen hinabgestiegen, hat das Schöpfgefäss voll Wasser hinaufgetragen und es in die Gräben gegossen. Eine sehr mühselige Arbeit, die nur wenig Erfolg gebracht hat.

Der Philosoph hat zu dem alten Mann gesagt, dass es eine Maschine gäbe, mit der er an einem Tag hundert Gräben bewässern könnte. Ob er denn nicht eine solche Maschine anwenden wolle? Der alte Mann hat zurückgefragt, was für eine Maschine das sei. Der Philosoph hat ihm darauf das Prinzip vom Ziehbrunnen erklärt.

Darauf hat der alte Mann gelacht und Folgendes gesagt: Wenn einer Maschinen benutze, dann betreibe er alle seine Geschäfte maschinenmässig. Wenn einer seine Geschäfte maschinenmässig betreibe, dann bekomme er ein Maschinenherz. Wenn einer ein Maschinenherz habe, dann gehe ihm die 'reine Einfalt' verloren. Wenn einer die 'reine Einfalt' verloren habe, dann werde er ungewiss in den Regungen seines Geistes. Und dies vertrage sich nicht mit dem wahren Sinn!"

Warum nun erzähle ich Ihnen diese Geschichte? Ich will Sie ganz sicher nicht auf die Idee bringen, unsere Maschinen abzustellen und alles von Hand zu machen, nein! Das hätte keinen Sinn!

Und damit bin ich bei dem Punkt, auf den es mir ankommt: der Sinn, den der Einsatz von Maschinen macht. Inzwischen hat man allgemein begriffen, dass Maschinen nicht einfach so Arbeitsplätze wegnehmen; Maschinen erleichtern das Arbeiten. Maschinen sichern die Wettbewerbsfähigkeit und damit sichern Maschinen Arbeitsplätze. Maschinen müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Neue Maschinen, neue Erfindungen, welche wiederum neue Arbeitsplätze schaffen, das ist die wahre Stärke unseres Landes. Wir haben überproportional zu unserer Bevölkerung viele sehr gute Sportler, auch sehr viele gute Ingenieure und Arbeitskräfte. Diese sind aber nicht alle Schweizer durch Abstammung oder haben den roten Pass. Trotzdem arbeiten diese Leute an unserem Wohlstand oder schiessen für unser Land die wichtigen und entscheidenden Tore. Die Schweiz hat aber nicht x-beliebig viele Quadratmeter Land. Wir dürfen uns deshalb nicht vor der Diskussion drücken, welche Einwanderungspolitik wir wollen und welche Einwanderer wir wollen. Je schneller wir da einen mehrheitsfähigen Konsens haben, umso besser wird das für alle Beteiligten sein. Wir brauchen viele gescheite Köpfe, die umweltschonende neue, innovative Maschinen bauen, welche wir exportieren können. Wir brauchen viele "Philosophen", die neue Ziehbrunnen erfinden und erbauen.

Liebe Fehraltorferinnen und Fehraltorfer, die wirtschaftlichen Prognosen für dieses Jahr sind besser als im letzten Jahr. Jedem Einzelnen wünsche ich weiterhin viel Optimismus und Energie.

In Fehraltorf haben wir viele Projekte, die wir Ihnen zum Entscheid vorlegen. Neue gesellschaftliche Gegebenheiten verlangen neue Lösungen. Immer mehr Gutverdienende erkundigen sich, wenn sie einen neuen Wohnort aussuchen, ob es eine Kindertagesstätte gibt. Zudem sind immer mehr Familien auf zwei Einkommen angewiesen. Noch in diesem Jahr legen wir Ihnen deshalb einen Kredit für den Neubau einer Kindertagesstätte vor. Fehraltorf darf seinen Spitzenplatz in der Region nicht verlieren. Wir haben über 2'500 Arbeitsplätze in der Gemeinde. Auch die Industrie hat signalisiert, dass sie für ihre Angestellten Betreuungsplätze braucht.

Im Juni legen wir Ihnen das Projekt Neubau "Hechtscheune", die "Metzg", an der Urne zur Abstimmung vor. Wir haben die Kosten errechnet, und Sie können sagen, was Ihnen eine eigene Metzgerei im Dorf mit eigener Produktion wert ist. Für das Einkaufsverhalten unserer Bevölkerung ist es wichtig, Bäckerei, Apotheke, Blumenladen, Coop, Migros sowie die Metzgerei in Fusswegdistanz zu haben und die Einkäufe ohne Auto oder ohne Fahrt in die Nachbargemeinde erledigen zu können. Aber Sie können auch die Lebensqualität in unserem Dorf erhöhen, indem Sie zur Sanierung und Umgestaltung der Kempttalstrasse mit dem Neubau des Kreisels Kempttalstrasse/Russikerstrasse Ja sagen.

Fehraltorf ist 2009 um rund 450 Einwohner gewachsen; dies hat uns alle stark gefordert. Im Moment wird unser letztes grosses Baugebiet im Quartierplangebiet Berg erschlossen. Der Kanton tut sich schwer, uns in der Richtplanung weitere Wachstumsoptionen zu eröffnen. Dies wird uns in 10 bis 15 Jahren zu schaffen machen; denn Stillstand ist Rückschritt.

Wir profitieren von einem vergleichsweise tiefen Steuerfuss und einem Ausländeranteil, der klar unter dem kantonalen Durchschnitt liegt. Dies macht unsere Gemeinde ganz besonders für Familien mit Kindern attraktiv. Fehraltorf hat eine sehr gute Schule mit sehr guten Lehrern. Diese könnten unsere Schulkinder noch viel besser ausbilden, wenn unsere Bildungsdirektorin Regine Aeppli nicht Reform um Reform anreissen würde, sondern endlich einmal konsolidieren täte. Es braucht vor allem Ruhe in der Schule, damit am Ort des Lernens wieder gelernt wird und nicht an etlichen Sitzungen aus zum Teil unmöglichen Vorgaben das Mögliche und Finanzierbare verwirklicht werden muss. Es braucht vor allem wieder starke Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die Vorbild und Respektsperson für die Jugendlichen sind.

Unsere Demokratie ist einmalig in der Welt. Nehmen Sie deshalb an den kommenden Gemeindewahlen vom 7. März 2010 aktiv teil. Bestimmen Sie mit, wer im Gemeinderat, in der Schulpflege oder in den anderen Kommissionen sein soll. Entscheiden Sie auch, welches politische Programm verwirklicht werden soll.

Mein abschliessender Dank gilt der Musikgesellschaft Fehraltorf und ihrem Vizedirigenten Martin Keller, die wie immer diesen Neujahrsempfang am Anfang musikalisch umrahmt haben. Weiter danke ich dem Verkehrs- und Verschönerungsverein sowie dem Frauenturnverein und allen weiteren Beteiligten, die zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben.

Einen weiteren Dank richte ich an all diejenigen, welche im vergangenen Jahr zum Wohl unserer Gemeinde beigetragen haben.

Wir freuen uns auf den zweiten Teil mit dem Party-Trio "2nd Hand", das uns schon im ersten Teil mit seiner musikalischen Darbietung verwöhnt hat.

Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen, bleiben sie unerreichbar.

Wagen Sie viel im neuen Jahr, erreichen Sie viel im neuen Jahr, stossen Sie neue Türen auf im neuen Jahr, doch machen Sie eines nicht: Verlieren Sie nicht Ihre Bodenhaftung.

Im neuen Jahr wird es besser werden! Bevor der Weisswein warm wird, höre ich jetzt auf zu reden. Erheben wir die Gläser und stossen wir an auf dieses neue Jahr 2010. Der Gemeinderat und ich wünschen Ihnen, Ihren Familien und unserer Gemeinde für 2010 ein erfolgreiches, glückliches neues Jahr!

Zum Wohl!

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